Ein Fertighaus stand bis vor Jahren noch für minderwertige, schnell zusammengebastelte Häuser. Dies hat sich inzwischen massiv geändert. Viele Firmen haben sich auf den Bau von Fertighäusern spezialisiert. Fertighäuser sind beliebter denn je.
Gründe hierfür gibt es viele:
Fertighäuser sind billiger als Architektenhäuser, da sie in Serie gefertigt werden. Dies erfordert weniger Aufwand beim Bau.
Fertighäuser sind nach 2-4 Tagen komplett aufgebaut. Die vorgefertigten Teile werden nur noch auf der Baustelle zusammengefügt Innerhalb von ein paar Tagen hat man sein Traumhaus. Die Bauarbeiter sind meist routiniert, man hat das Haus ja schon öfter aufgebaut.
Doch es gibt auch Nachteile, die gegen ein Fertighaus sprechen. Das Fertighaus ist vorgefertigt und bietet somit weniger Platz für Individualismus. Man kann das Haus somit nicht selber planen oder mitgestalten. Ein Anbauen wird dementsprechend teuer, da die Fertighäuser dafür nicht ausgelegt sind.
Oft hält sich noch die einschlägige Meinung Fertighäuser seien Billighäuser. Dies ist ganz klar falsch. Natürlich gibt es auch Fertighäuser in den unteren Preisklassen. Es gibt aber auch durchaus Fertighäuser, die jenseits von 400.000 Euro kosten.



18. April 2008
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